Aktuelles

Ausbildung zum Truppmann 1


58 Stunden Ausbildung zum Truppmann 1 lagen hinter den 20 jungen Männern, die zur Prüfung ins Voltlager Feuerwehrhaus kamen. Erst Theorie, dann Praxis. Bestanden haben sie alle. So richtig souverän und seriös sehen die 20 Feuerwehrneulinge in ihren schicken Uniformen aus, in denen sie an den Tischen im Besprechungsraum sitzen, die blaue Schirmmütze akkurat vor ihnen auf dem Tisch liegend. Frank Finkemeier erklärt den Ablauf. „Man darf doch zehn Fehler machen?“, fragt ein Prüfling forsch. „Das ist jetzt gar nicht so wichtig“, kontert der Kreisausbildungsleiter. „Probier es doch aus“, witzelt ein Kamerad. Und schon verteilt der 44-Jährige den dreiseitigen schriftlichen Leistungsnachweis TM I.

20 Fragen müssen beantwortet werden, vier Antworten sind jeweils vorgegeben. Mindestens eine Antwort ist richtig, es können aber auch mehrere sein. Der Nachwuchs aus den Samtgemeinden Fürstenau und Neuenkirchen brütet. Warum zwei Kettenkamper dabei sind? „Die konnten an ihrer eigentlichen Prüfung nicht teilnehmen und wir helfen uns da im Kreis aus“, erklärt Finkemeier. Neben ihm überwacht auch Dieter Dohm als Ausbildungsleiter der Samtgemeinde Neuenkirchen den Ablauf.

Nachdem alle abgegeben haben wird in die Einsatzkleidung gewechselt und zum Gelände der Kehrmaschinenfabrik bema in Weese gefahren. In zwei Gruppen demonstrieren die jungen Kameraden einen Löschangriff: Aussteigen, Pumpe abladen und zum Hydranten bringen, anschließen, Schlauch zum Verteiler legen, an den dann drei weitere Schläuche mit Spritzen angeschlossen werden. Wasser marsch! Aus allen drei Rohren drückt das Wasser auf das vermeintliche Feuer. – Und alles wieder einpacken.

Zurück im Feuerwehrhaus und erneut umgezogen dann die Ansprachen. „Ich wünsche Euch, dass Ihr stets gesund und heile zum Einsatz und auch wieder nach Hause kommt, denn das Wichtigste ist die eigene Sicherheit und die der Kameraden“, sagt Finkemeier. „Wir brauchen junge Leute“, freut sich Gemeindebrandmeister Herbert Kempe über den Nachwuchs. „Wenn es Probleme gibt, wendet Euch an Eure Ansprechpartner“, bietet Reiner Berndsen als Fürstenaus Gemeindebrandmeister an.

„Unsere Feuerwehren liegen uns am Herzen“, stellt Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay auch für die anwesenden Bürgermeister Bernhard Egbert aus Voltlage und Christoph Lührmann aus Neuenkirchen sowie den nicht anwesenden Gregor Schröder aus Merzen klar, das sei auch etwa an dem modernen Fahrzeugbestand in Voltlage sichtbar. „Wir wünschen weiterhin eine gute Zusammenarbeit“, sagt Rudolf Lühn als stellvertretender Bürgermeister der Samtgemeinde Fürstenau. „Viele Grüße von Sonja Koopmann und Ursula Berens von der Firma bema“, übermittelt Ortsbrandmeister Richard Hölscher. „Einen Dank an die Ausbilder“, spricht Lehrgangssprecher Timo Schweers aus. „Wir können noch Ausbilder gebrauchen“, schließt Dohm den geselligen Nachmittag.

Die Ausbildung zum Truppmann 1 haben bestanden: Michael Penno und Jonas Stöber (Berge), Melvin Binia, Jannes Brandt, Fabian Hagen, Timon Knocke, Lukas Holtkamp und Oliver Schröder (Fürstenau), Jonathan Gerweler (Schwagstorf), Axel Stöckel (Vechtel), Patrick Hagen, Sven Langelage, Gustavo Rego-Barreiro (Neuenkirchen), Jonas Bokeloh und Timo Schweers (Merzen), Jens-Matthis Frehe, Niklas Garmann und Fabian Wulfern (Voltlage) sowie Hannes Behnke und Bendix Buddemeyer (Kettenkamp).

Text und Foto: Bersenbrücker Kreisblatt, Jürgen Schwietert.


Samtgemeindeübung 2016


In allen Ortsteilen der Samtgemeinde Fürstenau gellten am 12.05.16 gegen 18.25 Uhr die Sirenen. Die Feuerwehrleute wurden zu einem Brand auf den Hof Stolte-Greskamp in Grafeld gerufen. Glücklicherweise stand der landwirtschaftliche Betrieb nicht in Flammen. Es handelte sich um die jährliche Samtgemeindeübung – diesmal nach der Regie des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr Grafeld.

Folgendes Szenario wurde vorgegeben: Es brennt die mit Holzhackschnitzeln betriebene Heizungsanlage. In der angrenzenden Maschinenhalle werden drei Personen vermisst. Andreas Triphaus, Ortsbrandmeister Grafeld, zugleich Übungs- und Einsatzleiter, und sein Team wiesen die nach und nach anrückenden Feuerwehren in ihre Aufgabenbereiche ein.

Zügig rüsteten sich die Grafelder Blauröcke mit schwerem Atemschutz aus und begannen mit der Suche nach den vermissten Personen. Der erste Trupp wurde schnell fündig. Er rettete die vermissten Personen und übergab sie den Ersthelfern von der Schnelleinsatztruppe (SEG). Gleichzeitig begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung. Die Berger Ortswehr unterstützte ihre Grafelder Kameraden bei der Personensuche, richteten eine Einsatzleitung mit Funkkanaltrennung ein, übernahm mit weiteren Rohren die Brandbekämpfung und baute eine Wasserversorgung von der Sandhofstraße über die Hofeinfahrt auf. Dabei wurden die Berger von den Feuerwehrkräften aus Ohrte/Ohrtermersch unterstützt.

Auch die Wehren aus Bippen, Vechtel und Schwagstorf sorgten dafür, dass genügend Löschwasser an der Einsatzstelle vorhanden war.Die angeforderte Dreileitereinheit der Samtgemeindefeuerwehr Bersenbrück aus Ankum übernahm die Brandbekämpfung mit einem Wenderohr. Die Löschwasserversorgung stellten dabei die weiteren Feuerwehren sicher. Für die Fürstenauer kam eine weitere Aufgabe hinzu: Sie mussten aus einem verunfallten Fahrzeug eine eingeklemmte Person befreien. Die Kräfte der SEG übernahmen die Versorgung der verletzten Personen. Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und den Rettungsdiensten funktionierte.Zur abschließenden Übungsbesprechung trafen sich alle Beteiligten am Feuerwehrhaus Grafeld. Andreas Triphaus bedankte sich bei Johannes Stolte-Greskamp, den Feuerwehrkräften sowie den Statisten Moritz, Timo, Felix und Malte.

„Ich freue mich, dass so viele Einsatzkräfte zur Übung gekommen sind“, betonte Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen. Gemeinsam wurde der Ablauf der Übung analysiert. So sei die Befreiung aus dem Unfallfahrzeug sei hervorragend abgewickelt worden. „Das Schlauchmanagement hat mir sehr gut gefallen“, hob der Wettruper Ortsbrandmeister Jürgen Schlump hervor. Angesprochen wurde auch einige Dinge, die beim nächsten Mal besser gemacht werden könnten, etwa, dass sich anrückende Kräfte auch ohne Auftrag um augenscheinlich verunfallte Personen bemühen sollten. Zudem sei es wichtig, Fahrzeuge so aufzustellen, dass Anfahrtswege nicht blockiert werden, und Verstärkerpumpen bei der Wasserversorgung rechtzeitig einzubauen.
„Es waren genug Fehler, um etwas zu lernen, aber zu wenige Fehler, um jemanden zu degradieren“, dankte Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken den Einsatzkräften für die gelungene Übung. „Ich kann zufrieden und beruhigt nach Hause gehen“, betonte auch Brandabschnittsleiter Ralf Auf dem Felde.

Text und Foto: Bersenbrücker Kreisblatt, Jürgen Schwietert.

 

Ford Transit an den Feuerwehr-Oldtimer-Club in Fürstenau überreicht


Am 24. April 2016 hat eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Vechtel ihr ehemaliges TSF an den Feuerwehr-Oldtimer-Club in Fürstenau überreicht.

Der Feuerwehr-Oldtimer-Club hat sich zum Ziel gesetzt, alte Feuerwehrfahrzeuge zu erhalten und sie zu restaurieren. Auf diese Weise soll die technische Kultur sowie die Arbeit der Feuerwehren in der jeweiligen Zeit anschaulich präsentiert werden. Der Verein will sich dabei insbesondere Fahrzeugen und Geräten aus den sieben Wehren der der Samtgemeinde Fürstenau widmen.

Das überreichte TSF wurde 1974 von der Feuerwehr Vechtel angeschafft und wurde nach langem Einsatz im Jahr 1992 durch ein Mercedes Benz LF8 ersetzt. Das TSF hatte für eine Löschstaffel mit Fahrer Platz. Die TS war wiederum im Fahrzeug eingeschoben. Erstmalig konnten mit dem TSF auch Atemschutzgeräte für einen besseren Schutz der Wehrmänner im Fahrzeug mitgeführt werden.

1994 wurde das TSF dann als Leihgabe unserer Partnerwehr in Kayna  zur Verfügung gestellt, um dort als eine Art “Vorrausrüstwagen” den größten Teil der Technischen-Hilfeleistungsausstattung zu transportieren. Nach der Indienststellung eines HLF 10 in Kayna, wurde das TSF dort außer Dienst gestellt und im April 2013 schließlich wieder an die FF Vechtel zurückgegeben.

Wir freuen uns sehr, dass “der Alte” im Feuerwehr-Oldtimer-Club weitere Verwendung gefunden hat und dort von den Mitgliedern des Clubs gepflegt wird und wünschen unserem Ford Transit alles Gute.

 

Jahreshauptversammlung 2016

Hauptversammlung16

Zahlreiche Gäste aus dem öffentlichen Leben begrüßte Ortsbrandmeister Rolf Tepe zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vechtel, bevor der stellvertretende Ortsbrandmeister Karl-Heinz Thole über die Aktivitäten des vergangenen Jahres informierte.

Rückblick: Demnach half die Vechteler Wehr bei einem Containerbrand in der Nachbarschaft. In Atem hielten sie auch drei Fehlalarme, weil Brandmeldeanlagen auslösten. Weiterhin wurden die Blauröcke zu Hilfeleistungen verschiedenster Art gerufen. Sturmschäden mussten ebenso beseitigt werden wie Ölspuren. Und auch bei Aktivitäten in der Gemeinde engagierten sich die Mitglieder der Feuerwehr Vechtel. In regelmäßigen Aus- und Fortbildungslehrgängen wurde das Wissen vertieft. Bei den verschiedenen Übungen zeigte sich. dass die Männer ihr Handwerk beherrschen. Karl-Heinz Thole erinnerte an Lehrgänge, Dienstveranstaltungen und Kameradschaftspflege ein. So errang die Wehr bei Spiel und Sport auf Samtgemeindeebene den ersten Platz, nahm am Treffen der Feuerwehrsenioren in Rieste teil und besuchte die Partnerfeuerwehr in Kayna. Dort absolvierten die Vechteler ein volles Programm, das mit einem Abschlussgrillen ausklang. Besonders beeindruckte Zeitz mit einer unterirdischen Stadtführung und einer Berufsfeuerwehr, die alle wesentlichen Ausrüstungsgegenstände mindestens in doppelter Ausfertigung vorhalten kann. Mit einem Dank an die Kameraden für ihr Engagement, an die Familien und Freunde für ihr Verständnis und an die Verwaltung für ihre Unterstützung endete Thole.

Statistik: Der Freiwilligen Feuerwehr Vechtel gehören 28 aktive, vier passive und elf Mitglieder der Altersabteilung an.

Ehrungen und Ernennungen: Zum Feuerwehrmann wurden Hendrik Hopmann, Lukas Hölscher und Toni Möllenhoff ernannt. Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Rudolf Lühn ehrte Wilhelm Möllenhoff mit dem Niedersächsischen Feuerwehrabzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft.

Wahlen: Gerätewart Andre Hölscher kandidierte nicht wieder. Für ihn wählte die Versammlung Karsten Tepe.

Grußworte: Alle Redner, darunter auch Feuerwehrsachbearbeiter Jan Bojer sowie die Ortsbrandmeister aus Fürstenau, Gunnar Tetzlaff, aus Bippen Wilfried Peters und aus Ohrtermersch/Ohrte, Daniel Krone dankten für die gute Arbeit und wünschten den Mitgliedern eine allzeit gute Heimkehr aus den Einsätzen. „Man kommt gerne zu den Feuerwehren, denn dort trifft man immer gute Leute“, betonte der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Rudolf Lühn. Er rief dazu auf, das Ehrenamt zu unterstützen und Ehrenämter zu übernehmen. Die gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung auf der einen und den Feuerwehren auf der anderen Seite betonte Fachausschussvorsitzender Achim Speer. Mit sichtlichem Stolz freute sich Bürgermeister Helmut Tolsdorf über die engagierte Arbeit der drei Feuerwehren auf dem Gebiet der 80 Quadratkilometer großen Gemeinde Bippen. Sie seien Garanten für Sicherheit und Hilfe.Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen dankte den Männern und Frauen für die Bereitschaft, 365 Tage im Jahr für den Nächsten da zu sein. Er informierte, dass die Umstellung auf Digitalfunk bis Anfang März in der Samtgemeinde abgeschlossen werde.

Termine: Am 12. März beteiligt sich die Feuerwehr an der Müllsammelaktion vor Ort. Am 17. September soll ein Schnatgang mit Grillabschluss stattfinden.

Text und Foto: Bersenbrücker Kreisblatt, Jürgen Schwietert.

 

Ausbildung zum Truppmann erfolgreich absolviert

Truppmann2015

Für elf Absolventen aus den Samtgemeinden Fürstenau und Neuenkirchen ging jetzt die Ausbildung zum Truppmann in der Feuerwehr erfolgreich zu Ende. Das Ausbilderteam aus beiden Samtgemeinden hatte hervorragende Arbeit geleistet. Kreisausbildungsleiter Frank Finkemeyer zeigte sich mit den Prüfungsergebnissen überaus zufrieden.

Nach 56 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis ging es zunächst in die schriftliche Prüfung, die mit Bravour absolviert wurde. Dann rückten die Probanden zum Löschangriff vor. Unter den kritischen Augen des Prüfers und zahlreicher Gäste der Feuerwehrführung und der Kommunalverwaltungen arbeiteten Wassertrupp, Schlauchtrupp und Angriffstrupp ihre Aufgaben ab. Standrohr und Tragkraftspritze wurden in Stellung gebracht, B-Schläuche ausgerollt, Verteiler angeschlossen und C-Schläuche mit Schlauchreserve angekuppelt und das fiktive Feuer aus drei Rohren angegriffen. Nachdem die Gruppe einen Löschangriff mit Wasserversorgung über Hydrant absolviert hatte, galt es , das Wissen bei einem Löschangriff über eine offene Wasserentnahmestelle (Teich, Bach) zu zeigen. Auch dieser Teil der Prüfung klappte vorzüglich.

Vor der abschließenden Besprechung und Ausgabe der Lehrgangsbescheinigungen hieß Gemeindeausbildungsleiter Jörg Nordsieke zahlreiche Gäste, darunter Samtgemeindebürgermeister Hildegard Schwertmann-Nikolay (Neuenkirchen) und Benno Trütken (Fürstenau), Brandabschnittsleiter Ralf Auf dem Felde und die Gemeindebrandmeister Herbert Kempe (Neuenkirchen) und Reiner Berndsen (Fürstenau) willkommen. „Ihr habt die Prüfung recht gut absolviert“, freute sich Nordsieke, um sodann der Feuerwehr Fürstenau mit Ortsbrandmeister Gunnar Tetzlaff sowie den weiteren beteiligten Feuerwehren und Ausbildern für ihre engagierte Unterstützung zu danken. „Ihr übernehmt verantwortungsvolle Aufgaben“, betonte Benno Trütken und ging unter anderem ein auf schwere Einsätze, Unfälle mit Todesopfern. Auf die unabdingbare Kameradschaft in den Reihen der Feuerwehr ging Hildegard Schwertmann-Nikolay ebenso ein wie auf die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeindefeuerwehren.

Seit Jahren wird die Truppmannausbildung gemeinsam absolviert. Fachausschussvorsitzender Achim Speer sprach die erstklassige Ausrüstung der Feuerwehren in der Samtgemeinde Neuenkirchen an, die auch in der Samtgemeinde Fürstenau angestrebt werden müsse. Auch betonte er: „Wir brauchen uns hier keine Nachwuchssorgen machen. Kommunen in den neuen Bundesländern sind schlechter dran“. „Es erwartet keiner, dass ihr sofort alles hundertprozentig beherrscht. Den Feinschliff erhaltet ihr im zweiten Teil der Truppmannausbildung“, betonte Kreisausbildungsleiter Frank Finkemeyer, verbunden mit einer Ermahnung, um- und vorsichtig zuarbeiten. „ Sicherheit ist das Oberste auf der Prioritätenliste“, so Finkemeyer. Weiterhin gingen Brandabschnittsleiter Ralf Auf dem Felde und Thomas Wagener (Samtgemeinde Fürstenau) sowie Reiner Berndsen und Herbert Kempe auf die Freude an der Arbeit in der Feuerwehr, auf Weiterqualifikationen sowie Sicherheit und auf die Bereitschaft, Führungsaufgaben zu übernehmen, ein. Abschließend dankte Lehrgangssprecherin Jana Schätzel den Ausbildern und den Feuerwehren für ihr Engagement bei der Ausbildung.

Die Absolventen: Daniel Moormann (FF Berge), Lukas Hömke (FF Bippen), Matthias Bläul, Sören Pietruszinski, Jana Schätzel (FF Fürstenau), Lukas Hölscher, Hendrik Hopmann, Antonius Möllenhoff (FF Vechtel), Eva-Maria Meese (FF Neuenkirchen), Tobias Ahrens, Jannis Trütken (FF Voltlage)

Text und Fotos: Bersenbrücker Kreisblatt, Jürgen Schwietert.

 

Fahrt zur Partnerwehr nach Kayna

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Am Freitag den 26.06.2015 machte sich eine Gruppe der Feuerwehr Vechtel auf den Weg zu unserer Partnerwehr ins 500 km entfernte Kayna. Gut gelaunt kamen wir trotz Stau gegen Abend an und wurden von unseren schon wartenden Kameradinnen und Kameraden in Kayna am Feuerwehrhaus empfangen. Nach einem Spaziergang durch den Ort, bei dem auch das Feuerwehrmuseum besichtigt wurde, ließen wir den Abend gut gestärkt und bei schönen Fachsimpeleien ausklingen.

Am Samstag ging es mit der Historischen Kohlebahn von Meuselwitz durch Thüringen nach Regis-Breitingen (Sachsen) und zurück.  Unterwegs bekamen wir den berüchtigten Kaynaer „Mutz-Braten“ zu probieren. Im Anschluss besichtigten wir die unterirdischen Gänge von Zeitz  welche im Mittelalter zur Bierlagerung angelegt wurde. Nach der anschließenden Besichtigung der Hauptamtlichen Feuerwache Zeitz ging es zurück nach Kayna. Dort im Feuerwehrhaus warteten bereits die restlichen Kameraden zum Kameradschaftsabend mit live Musik der Wehr.

Als wir am Sonntagmittag die Rückreise antraten, waren wir uns alle einig, dass dieser Besuch sehr viel Spaß gemacht hat und wir uns schon auf das nächste Treffen mit den Kameraden freuen. Wir möchten uns nochmal recht herzlich für das schöne Wochenende bedanken und senden schöne Grüße nach Kayna.

Hier ein paar Bilder vom Wochenende in Kayna.

 

Spiel und Sport

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Am 20.06.2015 stand für die Feuerwehr Vechtel das Spiel und Sport, als Kameradschaftliche Veranstaltung der Feuerwehren der Samtgemeinde Fürstenau, auf dem Dienstplan. Die Ausrichtung in diesem Jahr oblag in den Händen der Feuerwehr Berge.

Bei verschiedensten Geschicklichkeitsspielen wurde den Kameraden aus der Samtgemeinde alles abgefordert. Gummistiefel Weitwurf, Kisten stemmen und Bierdosen Weitschießen, waren nur einige der Herausforderungen die es zu bestreiten galt.

Am Ende konnte die Feuerwehr Vechtel den Tagessieg verzeichnen und freute sich nach langer Zeit mal wieder den Siegerpokal in Empfang nehmen zu dürfen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für den schönen Nachmittag bei den Kameraden aus Berge bedanken.

 

Samtgemeindeübung 2015

Samtgemeindeübung 2015

Foto: FF Schwagstorf

So gut wie alle Fahrzeuge aus der Samtgemeinde Fürstenau wurden zu der einmal im Jahr stattfindenden Samtgemeindeübung der Feuerwehren gerufen. Etwa 150 Einsatzkräfte aus den sieben Wehren bewältigten einen fiktiven Brand sowie einen schweren Verkehrsunfall.

Die gestellten Aufgaben wurden zügig abgewickelt. Es gab jedoch ein Handicap. Die Übung konnte nicht zentral geleitet werden. „Bei dieser fiktiven Großschadenslage wurde erneut deutlich, dass ein Einsatzleitfahrzeug für die Samtgemeindefeuerwehr unabdingbar ist“, betonte dann auch der Ortsbrandmeister der ausrichtenden Feuerwehr, Daniel Krone.

An der Grafelder Straße – so die Übungslage – brannte ein landwirtschaftliches Gebäude. Im Laufe des Brandes brachen Bullen aus. Sie verursachten einen schweren Verkehrsunfall. Somit lagen die Übungsschwerpunkte fest, die unter der Regie von Daniel Krone und seinem Stellvertreter Matthias Ventzke abgearbeitet wurden. Deutlich zeigte sich, dass vor Ort eine Versorgung mit Löschwasser nicht unproblematisch ist. Der Teich in der Nähe des Anwesens ist fast immer trocken; der nächste Hydrant etwa 600 Meter weit entfernt. Also musste neben der Menschenrettung mit zehn Trupps unter schwerem Atemschutz schnellstens eine Wasserversorgung über eine lange Strecke aufgebaut werden. Hier bewährte sich der in Berge stationierte Schlauchwagen der Feuerwehrbereitschaft Nord. Zunächst aber wurden die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Fürstenau, Bippen und Berge zur Wasserversorgung im Pendelverkehr eingesetzt. Die Feuerwehren aus Berge und Fürstenau hatten zudem noch den bereits genannten Verkehrsunfall mit den ausgebrochene Bullen zu bewältigen. Also ging es zügig an die Arbeit.

Mit Hilfe des Schlauchwagens aus Berge wurde die lange B-Leitung vom Unterflurhydranten zum Brandeinsatz, mit Hilfe des Löschgruppenfahrzeugs aus Schwagstorf eine 500 Meter lange B-Leitung von der ehemaligen Bandanstalt in Ohrte zur Einsatzstelle gelegt. Aufmerksam beobachteten Brandabschnittsleiter Ralf Auf dem Felde, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen, Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken sowie vom Fachdienst zwei der Gemeindeverwaltung Jan Bojer und Thomas Wagener die Übung. Als Schiedsrichter fungierten Rainer Berndsen, Stefan Brüwer und Uwe Brinkers. Benno Trütken sowie die Schiedsrichter zeigten sich beeindruckt von der Schlagkraft und koordinierten Zusammenarbeit der Blauröcke und guten Abwicklung der gestellten Aufgaben, zum Teil in unwegsamem Gelände. „Besonders die Wasserversorgung an diesem Objekt stellt uns im Ernstfall vor eine schwierigen Aufgabe“, betonte Daniel Krone. Ausgearbeitet wurde die Übung unter Federführung von André Runge von der Feuerwehr Ohrtermersch/Ohrte. Diesem Team galt ebenso ein Dank wie der schnellen Mannschaft des Rettungsdienstes des DRK und der feuerwehrtechnischen Zentrale Bersenbrück. Ralf Auf dem Felde und Jan Bojer freuten sich über die engagierte, Hand in Hand gehende Arbeit der schlagkräftigen Truppe. Sie dokumentiert eine gut aufgestellte und motivierte Samtgemeindefeuerwehr. Sehr gute Zusammenarbeit bescheinigte Reiner Berndsen den Feuerwehren. Auch er sprach das Problem der Wasserversorgung an. Im Verlauf der Nachbereitung wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Ohrtermersch/ Ohrte Matthias Ventzke zum Löschmeister befördert.

Text: Bersenbrücker Kreisblatt, Jürgen Schwietert.